DIGITALISIERUNG UND INDUSTRIE 4.0

Digitalisierung und Industrie 4.0 ist in aller Munde und wird nicht nur in den Unternehmen auf betriebswirtschaftlicher Ebene zu disruptiven Veränderungen führen. Die Weiterentwicklung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (IA = Artifical Intelligence) wird in den nächsten 5 bis 10 Jahren für weitere gewaltige Veränderungen im Produktionsprozess sorgen.

Der Produktionsprozess wird zusätzlich durch den vermehrten Einsatz von Robotern stark enthumanisiert. Diese Entwicklung wird niemand stoppen!

Allerdings werden dadurch erhebliche makroökonomische bzw. volkswirtschaftliche Probleme entstehen. Das Saysche Theorem, wonach sich jedes Angebot selbst seine Nachfrage schafft, wird durch Industrie 4.0 und Digitalisierung noch deutlicher in Frage gestellt. Güter und auch Dienstleistungen können tendenziell immer günstiger produziert werden. Allerdings muss es für diese Güter auch eine Nachfrage geben. Eine entsprechende Konsum- und damit Investitionsgüternachfrage hängt massgeblich vom Menschen ab und zur Zeit noch von deren Arbeitseinkommen.

Es werden sehr viele Arbeitsplätze in den nächsten 10 Jahren wegfallen. In der kürze der Zeit wird es sehr schwierig, diese Arbeitsplätze durch neue Arbeitsplätze, die andere Qualifikationen erfordern, zu ersetzen. Denn diese „Industrielle Revolution“ vollzieht sich zu schnell. Ursache ist das progressive, besser exponentielle Wachstum des technologischen Fortschritts.

Unternehmensberatung im Bereich Industrie 4.0 und Digitalisierung erfordert deshalb Augenmaß hinsichtlich zukünftiger makroökonomischer Veränderungen vor allem im Bereich der (aggregierten) Nachfrage sowie generell der Adaptionsfähigkeit des Wirtschaftssystems:

  • Wird Arbeit neu definiert?
  • Wird Entlohnung neu definiert?

  • Werden Generationenverträge (sprich Rentensysteme) reformiert?

  • Werden Unternehmen bewegliche Organisationen?

  • Wird die schulische und berufliche Ausbildung in Bezug auf Digitalisierung und Industrie 4.0 angepasst?

Deshalb legt die Beratung der ECONOMIC FUTURE CONSULTING besonderen Wert auf eine 

  • ökonomisch intelligente und effiziente Einführung und Entwicklung von Industrie 4.0 und Digitalisierung in den Unternehmen, denn diese ist zu Beginn mit relativ hohen Investitionsausgaben verbunden. Wie viel Digitalisierung ist nötig und sinnvoll, ohne zukünftige Entwicklungen zu verpassen?
  • Stärkung der Adaptionsfähigkeit in den Unternehmen
  • Stärkung und Verankerung des Stakeholder Konzepts in den Unternehmen.