MAKROÖKONOMISCHE ENTWICKLUNG

 

Die Vorhersage der zukünftigen gesamtwirtschaftlichen (makroökonomischen) Entwicklung der Realwirtschaft in den USA, in China und in der Eurozone ist nicht leicht, aber durchaus möglich, wenn man über das nötige makroökonomische Know How, extrem hohes ökonomisches Verständnis und vor allem gesunden Menschenverstand verfügt.

An dieser Stelle veröffentliche ich meinen Emailschriftwechsel mit dem Leiter Konjunkturforschung, Prof. Dr. Wollmershäuser, vom 21.06.2017:





Ich habe Herrn Prof. Dr. Wollmershäuser in dieser Mail daraufhin gewiesen, dass die Konjunkturprognosen für 2018 mit großer Wahrscheinlichkeit zu optimistisch sind, und dass die Risiken jeden Tag zunehmen, dass die US-Wirtschaft in eine Rezession Ende 2017 driften wird.

Die aktuellen harten und validen Makrodaten seit Mitte November 2017, die hier veröffentlicht werden, geben mir aktuell recht, trotz großer Euphorie um die Trumpsche Steuerreform.

Mehr als erstaunlich erachte ich allerdings die Antwort, dass Wirtschafts-forschungsinstitute wie das IfO-Institut keine realwirtschaftlichen Rezessionen vorhersagen können und auch zukünftig keine vorhersagen werden. 

"Dennoch geben wir uns viel Mühe bei der Aufarbeitung unserer Prognosefehler und im Großen und Ganzen sieht das gar nicht so schlecht aus, ..."

Die Aufarbeitung der Prognosefehler begann im Übrigen erst nach 2009. Dass nach 2009 die Vorhersagen der Wirtschaftsforschungsinstitute mehr oder weniger gut die gesamtwirtschaftliche Entwicklung getroffen haben, ist keine große ökonomisch Kunst. 

Entwickelte Volkswirtschaften wachsen in der Regel aufgrund des vorhandenen Potentials (Arbeitskräfte, Bevölkerungswachstum, technischer Fortschritt) zwischen 0 und 2 Prozent pro Jahr. Zudem war der geldpolitische Stimulus der Notenbanken (FED, EZB, Bank of China, Bank of Japan) gigantisch. Dafür ist das reale Wachstum eigentlich viel zu schwach.

Jeder kann aus der Antwort-Email seine eigenen Schlüsse ziehen.

Die Gründe dafür liegen allerdings auf der Hand...